Nunmehr schon seit 1991 ist DJ Abyss einer der innovativsten DJs Deutschlands. Obwohl sich der gebürtige Frankfurter im Laufe seiner Laufbahn vorwiegend hinter den Kulissen bewegt hat,
schaffte er es neben dem Dresdener DJ Hardsequencer alias Hardy Hard, sich als erster ostdeutscher DJ international durchzusetzen. 1991 war er Mitgründer des ersten ostdeutschen Technoclubs "KamithHall" in Frankfurt (Oder). Wenige Monate später veranstaltete er zusammen mit der Berliner Technolegende Kid Paul erstmals das legendäre Space Admission Konzept, welches durch seine Resident DJs national bekannt wurde und schon 1992 mehrere tausend Leute aus allen grossen Städten anzog.
Denn schon im Dezember 1992 bewies er eine gute Nase, indem er den damals noch relativ unbekannten DJ Paul van Dyk regelmässig für Space Admission buchte und ihn neben ihm und Kid Paul zum 3. Resident DJ der Space Admission machte. Ein halbes Jahr später kam Jens Mahlstedt dazu, zu dieser Zeit ebenfalls relativ unbekannt. Mit der steigenden Popularität der 4 DJs und Produzenten wurde Space Admission eines der bekanntesten Party Konzepte des Landes, was leider durch die zahlreichen internationalen Auftritte und vollen Terminkalender der Resident DJs auch zum Ende der regelmässigen Veranstaltungen 1995 nach 3 Jahren führte. Von nun ab fand die Space Admission nur noch in unregelmässigen Abständen statt.
Abyss hatte schon 1992 das Magazin Ten Dance gegründet und war durch deren Erfolgskurs innerhalb kürzester Zeit zu einem der führenden deutschen Magazine für elektronische Musik und Dance voll in die Redaktionsarbeit involviert. Sein schneller Aufstieg als DJ katapultierte ihn 1994 erstmals in die Top Ten der beliebtesten deutschen DJs. Nach einem kurzen Intermezzo als Veranstalter im Berliner Walfisch und in der Praxis Dr. McCoy von Mitte 1993 bis Anfang 1994 eröffnete er Anfang 94 das Frankfurter Margin.
Nach dem Ablauf des Mietvertrages der Frankfurter Location eröffnete der 1995 in Guben den Club Marginal Frontier und begann als Resident DJ im Berliner Tresor.
1998 nahm er seine Tätigkeit im Studio wieder auf produzierte zusammen mit dem Berliner DJ und Produzenten Jay Ray ein Album, deren erste Single 1999 auf dem Berliner MFS Label erschien.
1999 konzentrierte Abyss sich auf seine Solo Arbeit im Studio und gründete im Folgejahr das Label Strike Records. 2001 kam das Label Alternate dazu und die Rückkehr des 1991 schon gegründeten Grooves Labels.
2002 erscheint zum 10-jährigen Ten Dance Jubiläum ein Live Mix von Abyss vom 09.12.2001 aus dem legendären Berliner Sage Club. Ausserdem zeichnet er verantwortlich für die Best Of Ten Dance CD Compilation. Desweiteren veröffentlicht der rührige Produzent ganze 7 Maxi Singles allein 2001, in denen er seine Vielseitigkeit von Disco-House bis Detroit Techno unter Beweis stellt. Das folgende Jahr steht bei Abyss im Zeichnen minimaler Techhouse Tracks. Insgesamt 6 VÖ's in diesem Stil erscheinen 2002.